Der MOOC #iddg13 an der Fernuni Hagen

Es wird viel gesprochen und hoffentlich auch diskutiert werden über die Prozesse, mittels welcher die so genannten neuen Medien unsere Art, Sachverhalte und Wissen zu rezipieren und zu internalisieren immer weiter verändern bzw. schon verändert haben. Immerhin stehen Gewohnheiten zur Disposition – und mitnichten nur die des Lernens.

Kultur als prozessuales Konstrukt unterliegt gerade jetzt, da wir uns quasi an die digitale Revolution gewöhnt zu haben scheinen vielleicht Verwerfungen, die wir noch nicht erahnen können, oder ob unserer Faszination für die Wunder der IT auch nicht sehen wollen. Verwerfungen, die aus der Frage rühren, wie viele von uns fähig und auch Willens sind, sich einem als Konsequenz des technisch Möglichen erwachsenden Diktat des technisch Notwendigen zu unterwerfen? Weiß ich was ich will, oder muss ich was ich kann?

Auch Bildung mit, durch, über und wegen neuer Medien ist nicht frei von der Frage nach Machtverhältnissen und -interessen, nach Einflussnahmen und Entscheidungsfreiheit, nach Partizipation, nach Rechten und Pflichten Diesen Umstand im Sinn bin ich gespannt, ob auch hierauf Antworten gegeben werden können, oder ob wir erst noch ein Weilchen warten müssen, was die Büchse der Pandora of New Media so zu bieten hat.

Auf jeden Fall freue ich mich auf das Lernerlebnis, einen hoffentlich regen Austausch und erhoffe mir eine Menge Input auch von jenseits des Tellerrandes. Auf gutes Gelingen für alle Teilnehmer!

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